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Chronik des Freunde skreises WetterauBegonnen hat alles damit, dass wir uns in einer anderen Gruppe kennen gelernt hatten und entschlossen waren eine eigene Gruppe – ohne straffe Strukturen- zu gründen. Anfangs haben wir uns im privaten Rahmen getroffen. Unser Ziel wares, trocken zu bleiben und uns mit unseren Angehörigen ein besseres Leben ohne Suchtmittel aufzubauen. Was uns an Erfahrung fehlte, machten wir mit viel Engagement wett.Mit Elan ging es daran, die Rahmenbedingungen für die Gründung einer Selbst-hilfegruppe zu schaffen. Dank des Wohlwollens der Echzeller Gemeinde und derUnterstützung des Vorstandes der ev. Kirchengemeinde- allen voran Pfarrer Heinz Weber, bekamen wir die Möglichkeit uns jeden Freitag im damals leer stehenden Gettenauer Pfarrhaus von 20:00 – 22:00 Uhr zu treffen.Zur gleichen Zeit liefen auch die organisatorischen Arbeiten wie Vereinsgründung und Eintragung beim Amtsgericht.Und endlich war es soweit:Am 01.April 1983 schlossen sich 10 trockene Alkoholiker und Alkoholikerinnen mit ihren Angehörigen offiziell zum ersten, über das Gebiet der Wetterau hinaus reichenden Freundeskreis zusammen. Analoge Gruppen gab es lediglich im Vogelsberg. Seit 1983 stellen Mitglieder unsere Gruppe bei Informationsabenden auf der Suchtstation im KPP Giessen vor. Seit neuestem auch im KPP Friedberg.Durch den enormen Zuspruch kam es 1985 zur erfolgreichen Gründung einerFrauengruppe, die sich aber rasch zu einer sehr erfolgreichen Angehörigengruppeentwickelte.Am 05. September 1986 zogen wir von Gettenau in das renovierte Pfarrsälchender evangelischen Kirchengemeinde nach Echzell umIm September 1995 haben wir unser Angebot erweitert und bieten neben der Freitagsgruppe dienstags in der Zeit von 19:30 – 21:30 Uhr eine weitere Gruppe anDem Freundeskreis war und ist sehr daran gelegen unsere Gruppe einer breitenÖffentlichkeit zu präsentieren und damit Vorurteile abzubauen und zu zeigen, dass cleane Suchtkranke Menschen wie du und ich sind. Aus diesem Grunde nehmen wir seit August 1994 mit einem eigenen Stand regelmäßig am Kirchplatzfest der Echzeller Vereine teil. Außerdem haben wir erreicht, dass wir neben den orts-ansässigen Vereinen auf der Homepage der Echzeller Gemeinde vertreten sind.1998 war unser Freundeskreis Mitinitiator zur Gründung der Dachorganisation derFreundeskreise für Suchtkrankenhilfe in Hessen und Nassau. Diesem Verein, dessenSitz Echzell ist, gehören heute 13 Gruppen an, denen wir freundschaftlich verbunden sind.Da unsere erste Angehörigengruppe 1998 aus verschiedenen Gründen eineAuszeit nehmen musste, wurde sie 2001 wieder aktiviert. Bis Dezember 2007 trafenwir uns jeden dritten Mittwoch eines Monats im privaten Rahmen. Seit Januar 2008findet sie wieder um 15:00 Uhr im Gruppenraum in der Lindenstr. 4 statt. Hier können Angehörige von Suchtkranken Information, Rat, Hilfe und Unterstützung erfahrenEinige unserer Mitglieder haben sich zum ehrenamtlichen Suchthelfer ausbilden lassen.Die Weiterbildung erfolgt durch verschiedene Seminare. Ein weiterer Schritt in Richtung Öffentlichkeitsarbeit ist, die Errichtung unserereigenen Homepage in 2002. Hier können sich Interessierte über unsere Arbeit undZiele informieren.Seit 2002 wurde in Laubach als Zweigstelle von 2 Mitgliedern unseres Vereins eine weitere Selbsthilfegruppe für Alkohol- und Medikamentenabhängige und deren Angehörige gegründet. Ab 2005 bietet unserer Frauengruppe, die sich jeden 1., 2. und 4. Mittwoch eines Monats trifft, Raum für Gespräche und kreative Arbeiten.Im Freundeskreis bilden Abhängige und deren Angehörige das Fundament. Es wird viel Raum für Gespräche, Diskussionen und Erfahrungsaustausch geboten.Wir sind partei- und konfessionslos und für jeden offen.Wir pflegen unter uns und mit den umliegenden Gruppen private und freundschaftliche Kontakte. Wir veranstalten Kegelnachmittage, Wandertage, Bastelnachmittage für Erwachsene und Kinder, eine Fasching- und Weihnachtsfeier.Unser Ziel ist: - das eigene suchtmittelfreie Leben zu erhalten und zu festigen.- dass jeder von den Erfahrungen des anderen profitiert und ein Leben gewinnt,- das nicht mehr durch die Sucht beeinflusst wird.- die Angehörigen, Partner und Freunde zu informieren und ihnen Rat und Hilfein unserer Gemeinschaft anzubieten.Wir bieten: - Hilfe bei der Sicherung des Arbeitsplatzes.- Hilfe bei der Beantragung und Beschaffung einer Therapie in einer geeignetenKlinik (die wir meist vorher mit den Probanten besichtigen)- auf Wunsch Hilfe bei der Wiedereingliederung in Familie und Beruf- bei Behördengängen- Betroffenen und Angehöriger nach vorheriger Absprache Informations- undEinzelgespräche. - Die Gespräche werden vertraulich behandelt. Die Anonymität des Einzelnen wird gewahrt. |